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AGBs

§

Allgemeine Geschäftsbedingungen zu den fotografischen und allen damit verbundenen Dienstleistungen und Produkten von Adam Grzelczyk PHOTOGRAPHY und seinen Erfüllungsgehilfen – nachfolgend Fotograf(en) genannt

 

I. Allgemeines

1.  Nachstehende  Bedingungen  gelten  für  alle  dem  Fotografen erteilten  Aufträge  und sämtliche mit diesem vereinbarten Verträge. Sie gelten ebenso für zukünftige Geschäftsbeziehungen der Vertragsparteien, auch wenn sie nicht erneut ausdrücklich in die spätere Vereinbarung aufgenommen werden. Sie gelten als vereinbart mit Entgegennahme der Lieferung oder Leistung durch den Auftraggeber bzw. bei Vertragsabschluss mit dem Auftraggeber und wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.

2. „Fotos“ im Sinne dieser AGB sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, egal in welcher technischen Form  oder  in  welchem Medium  sie  erstellt  wurden  oder  vorliegen (digitale Bilder und Videos, Negative,  gedruckte  oder  belichtete Papierbilder,  gedruckte  oder  belichtete  Bilder  in Fotobüchern und Hochzeitsalben, digitale Bilder in Onlinegalerien oder auf sonstigen Datenträgern etc.)

3.  Der  Auftraggeber  wird  darauf  hingewiesen,  dass  Fotos  stets  dem  künstlerischen  Gestaltungsspielraum des  ausübenden  Fotografen unterliegen.  Reklamationen  und/oder  Mängelrügen  hinsichtlich  des  vom  Fotografen ausgeübten  künstlerischen  Gestaltungsspielraums, des  Aufnahmeortes  und  der  verwendeten  optischen und technischen  Mittel  der  Fotografie  sind  daher  ausgeschlossen.  Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und Beauftragung und sind gesondert zu vergüten.

4.  Es  kann  nicht  garantiert  werden,  dass  alle  anwesenden  Gäste  z. B.  bei  Hochzeiten  oder  sonstigen  Fotoreportagen abgelichtet  werden. Der Fotograf ist aber stets bemüht dies zu erreichen, wenn dies vom Auftraggeber erwünscht ist.

5.  Während eines Portraitshootings ist das Fotografieren und Videoaufnahmen durch Mitbewerber oder die Gäste des Auftraggebers nicht gestattet.

6.  Bei  Hochzeiten  oder  sonstigen  Fotoreportagen  sind  bis  zu  60  Minuten  der  Arbeitszeit  des  Fotografen  für  Aufbau und  Vorbereitung enthalten.  Pausen  werden  nach  Absprache  mit  dem  Auftraggeber  vor  Ort  vereinbart ,  verlängern jedoch  nicht  den  vereinbarten  und gebuchten Zeitrahmen. Besonders bei Halb – oder Ganztagsbuchungen sind dem Fotografen und seinem Erfüllungsgehilfen angemessene Pausen zu gewähren.

7.  Der Fotograf wählt die Bilder aus, die dem Auftraggeber zur Abnahme vorgelegt werden.

8.  Der  Fotograf  verpflichtet  sich  nicht  zur  dauerhaften  Archivierung  des  bei  einer  Produktion  entstandenen Bildmaterials,  sofern  nicht ausdrücklich abweichende Regelungen schriftlich vereinbart wurden. Originaldateien, auch  RAW – Aufnahmen verbleiben beim Fotografen und eine Herausgabe an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung.

II. Urheberrecht, Nutzungsrechte, Eigenwerbung

1.  Dem Fotografen steht das Urheberrecht an den Fotos nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu.

2.  Der  Auftraggeber  erwirbt  an  den  Bildern  nur  die  Nutzungsrechte  für  den  Privatgebrauch.  Das  Recht  der Vervielfältigung, der Vorführung  und  der Weitergabe  an  Dritte  wird  für  private  Zwecke  eingeräumt.  Eine  kommerzielle  Nutzung sowie  eine  kommerzielle  und/oder  öffentliche, nicht   private   Wiedergabe   sind   nur nach schriftlicher Genehmigung des Urhebers möglich. Eigentumsrechte werden   nicht   übertragen.   Die   Nutzungsrechte   gehen   erst   nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den Fotografen über. Der Fotograf verpflichtet sich die Fotos ohne Wasserzeichen und in voller Auflösung an den Auftraggeber auszuliefern.

3.  Der  Fotograf  darf  die  Fotos bis  auf  Widerruf  als  Referenzaufnahmen im  Rahmen  seiner  Eigenwerbung  und  publizistisch  zur  Illustration verwenden. Der Auftraggeber ist hiervon jedoch in Kenntnis zu setzen.

III. Honorare

1.  Für  die  Herstellung  der  Fotos  gilt  das  vereinbarte  Honorar.  Ist  kein  Honorar  vereinbart  worden, bestimmt  es  sich  nach  den  jeweils aktuellen Preislisten, die auf der Website des Fotografen auf Anfrage zu finden sind. Das Honorar versteht sich bei Endverbrauchern inkl. der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.

2.  Bei Aufträgen zur Hochzeitsfotografie / -videografie /  Fotoreportage / Personenaufnahmen wird eine Anzahlung von bis zu 50% des Auftragswertes berechnet. Der Fotograf bestätigt  den  Auftrag  zur  Hochzeitsfotografie / -videografie /  Fotoreportage / Personenaufnahmen und den  Betrag  per  E – Mail oder  per  Brief  und  damit  wird  eine  Anzahlung innerhalb   von   14  Tagen   in   bar   oder   per   Überweisung   fällig. Der   Auftraggeber   erklärt   mit   seiner   Anzahlung   die   Richtigkeit   der Auftragsbestätigung  des  Fotografen  und bestätigt  dadurch  noch  einmal  die  verbindliche  Auftragsvergabe. Das  vereinbarte  Honorar  des Fotografen  ist  zum  Hochzeitstermin  /  Aufnahmetermin,  jedoch  spätestens  14 Tage danach  in  bar  oder  per  Überweisung  auf  das  Konto des  Fotografen  fällig,  auch  wenn  ihm  die  endgültige Rechnung zu  diesem  Zeitpunkt  noch  nicht  vorliegen  sollte.  Der  Auftraggeber  erklärt sich  damit  einverstanden Rechnungen  ggf.  auch  per  E-Mail  zu  erhalten;  in  diesem  Fall  entfällt  der  Postversand.

Nach  einer  Mahnung kommt  der  Auftraggeber  in  Verzug.  Nach  Eintritt  des  Verzugs  ist  das  Honorar  mit  10%  p.a. zu  verzinsen.  Eine  Aufrechnung  oder  die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts ist nur gegenüber unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Auftraggebers zulässig. Mahnspesen und die Kosten (auch außergerichtlicher) anwaltlicher Intervention oder eines Inkassobüros gehen zu Lasten des Auftraggebers.

3.  Bis  zur  vollständigen  Bezahlung  des  Kaufpreises  bleiben  die  gelieferten  Fotos  und  sonstige  Waren  (Online-Galerie,  Fotobuch,  etc.) Eigentum des Fotografen.

4.  Rabatte jeglicher Form sind nicht übertragbar, auszahlbar oder kombinierbar.

5.  Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Fotograf behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.

6.  Für  eine  spontane  Verlängerung  der  Aufnahmeproduktionen  auf  ausdrücklichen  Wunsch  des  Auftraggebers,  wird ein  Honorar  für  die angefangene Verlängerungsstunde berechnet, insofern hierzu keine andere schriftliche Vereinbarung vor Auftragsbeginn getroffen wurde.

7.  Tritt  der  Auftraggeber  mit  Einverständnis  des  Fotografen  bis zu 14 Tagen vor  dem  vereinbarten  Fototermin  vom  Vertrag  zurück,  so sind  75%  des vereinbarten  Honorars  als  Ausfallhonorar  an den  Fotografen  zu  zahlen. Bei einer Frist von 15 bis 45 Tagen sind 50%, bei 46 bis 75 Tage, sind 25 % des vereinbarten Honorars an den Fotografen zu zahlen.  Gesetzliche  Rücktrittsrechte bleiben  von  dieser  Regelung unberührt. Anzahlungen werden bei Vertragsrücktritt oder Nichteinhalten des Fototermins nicht erstattet.

IV. Reisekosten, sonstige Kosten

1.  Übersteigt  die  An- und  Abreise  des  Fotografen  den  zuvor  vereinbarten  Umfang,  oder  wurde  nichts  dazu schriftlich  vereinbart  bzw. bestätigt,  werden  folgende  Reisekosten  berechnet:

je  1 Entfernungskilometer (also nur in eine Richtung)  0,30 EUR.

Bei  Anreise  mit  der Bahn  oder  dem  Flugzeug  sowie  bei  erforderlicher  Übernachtung  werden  die  tatsächlich entstehenden  Kosten  und  Spesen  (gegen  Beleg)  in Rechnung gestellt.

2.  Durch  den  Auftrag  anfallende  sonstige  Kosten  wie  Materialkosten,  Parkgebühren,  Porto  und  Verpackung  sind nicht  im  Honorar enthalten und gehen zu Lasten des Auftraggebers.

V. Haftung

1.  Gegen  den  Fotografen  gerichtete  Schadensersatzansprüche  aus  Verzug,  Unmöglichkeit  der  Leistung,  Verletzung von  gesetzlichen und/oder  vertraglichen  Neben- und  Schutzpflichten  bei  Vertragsabschluss  sind  ausgeschlossen, soweit  der  Schaden  nicht  durch  grob fahrlässiges  oder  vorsätzliches  Verhalten  seitens  des  Fotografen  verursacht worden  ist.  Die  Organisation,  Vergabe  und  Ausführung  von Buchungen  geschieht  mit  großer  Sorgfalt. Sollte  jedoch  auf  Grund  besonderer  Umstände,  wie  z.B.  plötzliche  Krankheit,  Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse, Verkehrsstörungen  etc.  (auch  von  Familienangehörigen  des  Fotografen)  der  Fotograf  zu  dem  vereinbarten  Fototermin nicht  erscheinen,  kann  keine  Haftung für  jegliche  daraus  resultierenden  Schäden,  Verluste  oder  Folgen  übernommen  werden.  Sollte  es kurzfristig aufgrund höherer Gewalt  zum Ausfall des Fotografen kommen, bemüht sich dieser, soweit vom Auftraggeber erwünscht, um einen Ersatzfotografen, der auf eigene Rechnung seine Leistungen erbringt.

2.  Der  Fotograf  haftet  nicht  für  den  Verlust  von  gespeicherten  Daten  und  digitalen  Fotos. Für  Schäden,  die  durch  das  Übertragen  von gelieferten Daten in  einem Computer entstehen, leistet der Fotograf keinen Ersatz. Der  Fotograf  ist  berechtigt,  Fremdlabore,  Fotobuchhersteller  oder  Produzenten  von  Hochzeitsalben,  Druckereien etc.  zu  beauftragen.  Er haftet  nur  für  eigenes  Verschulden  und  nur  für  vorsätzliches  oder  grob  fahrlässiges Verhalten.  Über  den  Materialwert  hinausgehender Schadensersatz ist ausgeschlossen.

3.  Der  Fotograf  haftet  für  Lichtbeständigkeit  und  Dauerhaftigkeit  der  Fotos  nur  im  Rahmen  der  Garantieleistungen der  Hersteller  des Fotomaterials.  Für  Verfärbungen  im  Falzbereich  und  auf  Vorder- und  Rückseite  von  Fotobüchern  und  Hochzeitsalben übernimmt  der Fotograf keine Haftung.

4.  Die Zusendung und Rücksendung von Filmen, Bildern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann  bestimmen,  wie  und  durch  wen  die  Rücksendung  erfolgt. Jedoch sollte stets eine Versandmethode gewählt werden, die z.B. durch eine Sendungsnummer zurückzuverfolgen ist (Einschreiben, Paket o.ä.).  Sollte  eine  Rücksendung  den  Auftraggeber  nicht  erreichen,  so  kann  der Fotograf hierfür nicht haftbar gemacht werden. Ein Schadenersatz ist hiermit ausgeschlossen.

5.  Beanstandungen, gleich welcher Art, sind innerhalb von 7 Tagen nach Übergabe der Fotos bzw. des Werkes schriftlich beim Fotografen zu machen. Danach gelten die Fotos als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.

6.  Bei  Reproduktionen,  Nachbestellungen  und  Vergrößerungen  können  sich  Farbdifferenzen  gegenüber  der  Vorlage oder  den  Erstbildern ergeben. Farbdifferenzen können auch bei Fotoabzügen und Drucken jeder Art auftreten die aus einer digitalen Datei erstellt wurden. Dies ist kein Fehler des Werkes und eine Reklamation ist hierdurch nicht berechtigt.

7.  Liefertermine  für  Fotos  sind  nur  dann  verbindlich,  wenn  sie  schriftlich  vom  Fotografen  bestätigt  worden sind.  Der  Fotograf  haftet  für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

VI. Nebenpflichten

1.  Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Fotografen übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht sowie bei   Personenbildnissen  die   Einwilligung   der   abgebildeten  Personen  zur   Veröffentlichung, Vervielfältigung   und  Verbreitung   besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber.

VII. Datenschutz

1.  Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

VIII. Schlussbestimmungen

1.  Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, auch bei Lieferungen und

Veröffentlichungen im Ausland.  Für alle nicht in diesen AGB geregelten Punkte, tritt die gesetzliche Regelung in Kraft.

2.  Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

3.  Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht  die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

Diese AGB gelten ab dem 01.01.2017. Alle früheren AGB verlieren ihre Gültigkeit.

Stand 01.01.2018

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